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Vorfreude

Mia hat sich schon den ganzen Tag gefreut. Heute Abend darf sie bei Oma und Opa schlafen. Dort wird sie oft verwöhnt.

Mama und Papa sind zu einem Geburtstag eingeladen.

Endlich ist es Abend. Jetzt freut sie sich auf das gemütliche Bett in Omas Gästezimmer. Weil Blau Mias Lieblingsfarbe ist, hat Oma blaue Bettwäsche aufgezogen. Ha, ist das schön!

Mia kuschelt sich mit ihrem Hasen unter die Decke. Oma rutscht in ihrem grünen Sessel ans Bett und schlägt das große Märchenbuch auf und liest Schneewittchen vor. Darüber, dass die böse Stiefmutter vor Wut platzen könnte, freuen sich Oma und Mia.

Opa, der leise an der Tür lauscht und das Kätzchen auf dem Arm hält, lächelt auch.

Es gibt nichts Schöneres, als bei Oma und Opa Geschichten zu hören.

Die versunkene Stadt

Vor 300 Jahren sank das Schiff von Kapitän Säbelzahn.

Es vergingen 300 Jahre, bis ein junger mutiger Mann Atlantis finden wollte. Er tauchte los.

Auf einmal sah er einen Schiffsfriedhof. Dann kam eine Schatztruhe auf ihn zu geschwommen. Auf dem Deckel klebte ein Schlüssel. Er machte ihn ab, steckte ihn ins Schlüsselloch, drehte ihn um und die Truhe öffnete sich. Sie war voller Gold.

Auf einmal verschwand seine Taucherausrüstung. Leider starb er, weil er keinen Sauerstoff bekam. Nun trieb er bis zur versunkenen Stadt Atlantis. Dort waren Meermänner, die wiederbeleben konnten und Meerjungfrauen, die verwandeln konnten. Die Meermänner belebten ihn wieder und danach verwandelten ihn die Meerjungfrauen in einen Meermann. Er lebte mit ihnen.

Nach 363 Jahren wurde ihm klar, dass er unsterblich war. Er besaß andere Kräfte als sie.

Drei Jahre vergingen. Dann wurde er König und regiert heute noch. Er ist sehr beliebt und lebt glücklich mit ihnen und regiert gerecht.

Der Postbotenhund

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In einem kleinen Haus mit einem großen Garten lebte Familie Lustig. In der Familie Lustig gab es nur ein Kind, das Lisa hieß. Sie wünschte sich so sehr einen Hund. „Er soll lustig, verspielt und freundlich sein“, erzählte sie immer.

Eines schönen Tages, es war ihr Geburtstag, hatten ihre Eltern sich gesagt: „Sie ist jetzt alt genug um einen Hund versorgen zu können.“ Das fand Lisa auch, sie war ja schon sieben.

Als sie also die Geschenke auspackte, wunderte sie sich: Im ersten Paket war ein Fressnapf, auf dem „Fleck“ stand, im zweiten war ein Trinknapf, auf dem ebenfalls „Fleck“ stand, im dritten war ein Hundekissen, im vierten eine Leine und im fünften ein Halsband, wo vorne „Fleck“ stand und der Rest war in so einer Reihenfolge: Knochen, Pfote, Knochen, Pfote, Knochen, Pfote, Knochen, Pfote und so weiter.

Lisa war aber noch verwunderter, als ihr Vater sagte: „Oh, das habe ich ja ganz vergessen.“, und einen Gummiknochen und einen Gummiball an einer Schnur auf den Tisch legte.

Danach staunte sie Bauklötze, als ihr Vater einen Karton mit Löchern hochhob und einen kleinen Hund herausnahm. Der Hund war weiß, mit großen schwarzen Flecken und die Augen braun, das Fell war lang und weich.

„Lisa, das ist Fleck“, sagte ihr Vater feierlich. Ihr Vater war Postbote, er fügte hinzu: „Er ist ein Postbotenhund.“ „Postbotenhund“, dachte sie, „das habe ich ja noch nie gehört.“ Aber sie ließ sich nichts anmerken.

Am nächsten Tag fuhr Fleck mit Lisas Vater zum Postamt. Fleck wurde mit dem Vater in ein Auto gesetzt, damit fuhren sie zu einem Parkplatz, dort hielt das Auto an. Vater holte sein Fahrrad und beide fuhren los. An jedem Haus hielten sie an, dann gab Vater Fleck eine Zeitung und sagte: „Bring!“ Fleck flitzte los, an der Tür angekommen machte er Männchen und drückte seine Nase gegen die Klingel. Der Bewohner des Hauses kam und nahm die Zeitung entgegen.

Wenn sie an jedem Haus waren, ging Fleck mit Vater nach Hause oder er bewachte in der Nacht das Postamt. Fleck konnte sich aussuchen, ob er zuhause schlafen oder vor dem Postamt wachen wollte. Er wollte immer nach Hause, außer freitags, da musste er wachen.

Einmal, mitten in einer Freitagsnacht, wurde er wegen eines Klirrens wach. Dazu muss man sagen, dass Fleck sehr gute Ohren hatte. Er schlich um das Haus herum und sah ich: es war ein Einbrecher! Fleck bellte, der Einbrecher floh. Er bemerkte aber nicht, dass Fleck hinter ihm her war. Der Einbrecher lief zu seinem Versteck.

Fleck lief zur Polizeiwache, dort machte er die Polizisten auf sich aufmerksam. Fleck brachte die Polizisten zu dem Versteck, aber dort war der Einbrecher nicht. Fleck, von den Polizisten gefolgt, lief zum Postamt. Dort hörte man ein „Pling“. Der Dieb hatte die Kasse geöffnet.

Schnell schlüpften sie hinein. Der Dieb wurde festgenommen und Fleck bekam einen Orden und viel Lob.

Ab sofort durfte er immer zuhause schlafen und bei Lisa sein, die sehr stolz auf ihren kleinen Hund war.

Ein Schreibprojekt, der Klasse 2a:

 

1.) Postdienst eröffnet - Giraffe schreibt einen Brief an ein Tier hinter dem Horizont

2.) Pelikan macht sich auf den Weg hinter den Horizont

 

 

3.) Pelikan erzählt von seiner Reise

 

4.) Bilder zu Reise

 

5.) Der Antwort-Brief von Pinguin

 

6.) Die Kostümparty-Giraffe verkleidet sich als Pinguin und möchte so Pinguin besuchen

Die Sage von Vossenack

Vor langer Zeit war ein Teil der Eifel nur von Füchsen bewohnt. Die Füchse hatten ein rotes Fell. Einmal kamen Menschen an diesen Ort.

Nur leider kamen sie in der neuen Umgebung nicht gut zurecht. Sie kannten die Tiere und Pflanzen nicht.

Die Füchse sagten: „Wir helfen euch, wenn ihr uns in Ruhe leben lasst.“ Die Menschen antworteten: „Na gut.“

Und die Füchse zeigten ihnen die Gegend. Aber die Menschen brachen ihr Versprechen.

Sie hackten die Bäume ab, um sich Hütten zu bauen. Die Füchse bekämpften die Menschen.

Als die Menschen gewannen, liefen sie zu einem Drachen der sich in einen riesigen Fuchs verwandeln konnte.

Aber als Fuchs hatte er einen riesengroßen Nacken. Als Fuchs lief er aus dem Wald. Die Menschen sahen den Fuchs von weitem.

Deshalb suchten sie den besten Krieger aus. Der Mann, der herauskam, hieß Admos.

Er nahm seine Waffen und sagte: „Ich werde den Fuchs erlegen.“ Da kam der riesige Fuchs. Alle Menschen versteckten sich.

Nur Admos blieb stehen und rief: „Du Bestie! Du wagst es mein Volk anzugreifen!“ Mit einem Satz sprang er auf einen großen Baum.

Der große Fuchs suchte und suchte, er fand Admos aber nicht.

Da sprang Admos aus dem Baum und rammte seine Lanze in den großen Nacken des Tieres. Der Fuchs starb. Das Volk war gerettet.

Aus dem Körper des toten Fuchses wuchs ein riesiger Wald. Die anderen Füchse rannten in den Wald.

Und weil der große Fuchs einen so großen Nacken hatte, nannten sie ihr Dorf „Fuchsnacken“. Und aus diesem Begriff wurde nach langer Zeit „Vossenack“.